Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) sind zum Schutz eines Menschen, sich selbst zu schaden, in engen Grenzen gesetzlich legitimiert. In der Begleitung von Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen sind Mitarbeitende fast täglich gefordert, dabei die Grundrechte z.B. auch gegenüber Mitbewohner*innen zu wahren.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:
- Was ist der aktuelle gesetzliche Rahmen in Bezug auf FEM? Wie sieht unsere Alltagspraxis aus?
- Was ergibt sich daraus für die Planung, Durchführung und Dokumentation von FEM?
- Wie könnte ein präventives pädagogisches Konzept aussehen?
- Wie gelingt Befähigung (Empowerment) auch bei regelmäßig angewandten FEM?
Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis der Teilnehmenden reflektieren wir Möglichkeiten und Grenzen in schwierigen Alltagssituationen. Ziel des Workshops ist es, pädagogische Interventionen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und ggf. zu modifizieren. Neue Impulse können reflektiert und zur Umsetzung in die Alltagspraxis mitgenommen werden.